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Wort des Tages – Heterochromie!

Heterochromie kommt aus dem Altgriechischem von héteros (anders) und chróma (Farbe) und bezieht sich auf dem Farbunterschied am Körper, vor allem Haut, Haar oder Iris.

Was ist Heterochromie?
Heterochromie kommt aus dem Altgriechischem von héteros (anders) und chróma (Farbe) und bezieht sich auf dem Farbunterschied am Körper, vor allem Haut, Haar oder Iris. Beim Menschen ist dieses Phänomen relativ selten, bei einigen Tierrassen ist dies jedoch ziemlich gängig und weist auf Inzucht, genetische Vererbung oder Mutation hin. Teilweise ist dies sogar ein erwünschtes Merkmal, das die Züchter zu erhalten versuchen.

Das heißt aber NICHT, dass Tiere mit Heterochromie automatisch krank sind! Viele Merle-Tiere haben diese Kennzeichnung. Leider schwirrt weiterhin in vielen Köpfen, dass Merle-Tiere aus einer Qualzucht voller tauber und blinder Lebewesen stammen. Da die meisten Merle Hunde Heterochromie haben, wird dies auch gleich als schlecht oder gefährlich eingestuft. Ist jedoch nicht so!

Was verursacht Heterochromie?
In den meisten Fällen ist das Merkmal angeboren oder wurde kurz nach der Geburt erworben. Auch Unfälle, Krankheiten oder Verletzungen können Heterochromie verursachen.

Wie kann ich mir nun sicher sein, dass mein Tier gesund ist?Meistens ist das Phänomen ungefährlich, sollte sich die Heterochromie jedoch ausweiten oder verändern, suche einen Tierarzt oder Augenklinik auf, um weitere Ursachen auszuschließen. Bei manchen Rassen wird sowieso eine Augenuntersuchung als Welpe verlangt.

Nachdem dein Vierbeiner untersucht und für gesund erklärt wurde – Herzlichen Glückwunsch zu deinem einzigartigen Freund!

Was macht dein Tier einzigartig? 

Tamara Leichtfried

2 Antworten auf „Wort des Tages – Heterochromie!“

Ich war schon immer von Heterochromie fasziniert! Betroffene Tiere kenne ich zwar keine, dafür ein paar Menschen!

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