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Das kommt mir spanisch vor?!

Angst, wie sie sonst kein anderes Fach verbreitet! Dein Survivalplan am Weg zur Matura.

Wer liebt ihn nicht, den Spanisch Unterricht? Die Angst vor der Stundenwiederholung, vollständig aus dem Google Übersetzer abgekupferte Texte abgeben, Monologe über seine Kleidung vortragen und vieles mehr. Ich hasse es, doch was macht dieses Fach so schwierig? Wie schaffe ich es trotzdem immer wieder durch das Jahr? Reißt man sich am Riemen und setzt sich zuhause etwas hinter den Bildschirm, bzw. das Buch, dann ist eine gute Note gar nicht so fern.

Ablauf einer herkömmlichen Stunde

Bevor man sich Gedanken über das Überleben am Weg zur Matura machen kann, ist es vor allem von extremer Wichtigkeit zu wissen, wie eine Stunde Spanisch, in der HAK abläuft. Ich habe mir etwas Gedanken darüber gemacht und bin nach stundenlanger Recherche in diversen Archiven, zu folgendem Ablauf gekommen:

  • Beginn der Stunde -> Stundenwiederholung (lasst euch bei der Auswahl des „Opfers“ keine Unsicherheit und Nervosität ankennen, [AUGENKONTAKT MIT DEM LEHRER MEIDEN])
  • Lese- bzw. Hörverstehensübung (bei Kontrolle des Professors, am besten was Falsches, als gar nichts sagen um nicht den Anschein zu erwecken, dass man nichts gemacht hat)
  • Partnerübung (bei Dialog bzw. Monolog einen Partner wählen, mit etwas besseren Spanisch als welches man selbst hat, dies lässt die Gruppe im Gesamtpaket etwas besser wirken)
  • Ende der Stunde -> Verabschieden mit einem netten „Hasta manana“

Wie überlebe ich MAKs bzw. Schularbeiten?

Google.com -> „nuevas perspectivas 2 unidad 3 quizlet„, jeder kennt es und ja es fällt einem nicht leicht, jedoch kann das tägliche Durchlesen von Vokabeln Wunder bewirken. Vor einem Vortrag, einer Präsentation, eines Dialoges bzw. eines Monologes, sollte man doch in der Lage dazu sein, den ein oder anderen Satz, auch ohne davor einen Text auswendig gelernt zu haben, aus dem Mund zu bringen. Ein großer Wortschatz, lässt eure Vorträge/Texte lebendig wirken und kommt gut bei euren Professoren an. Denn wie ihr es vielleicht kennt, gibt es nichts Unangenehmeres als ein „Du verwendest Grammatik, die lernen wir gerade in der ersten Klasse“, zu hören. Ganz ohne zu lernen geht es halt doch nicht!

Was tun, bei einem Fünfer?

Ein für alle anderen nerviges „Können wir noch eine MAK machen“, bzw. „Kann ich noch ein Referat machen“, bewirkt vielleicht nach einer einzigen schlechten Note Wunder, jedoch hilft es dir nach der zehnten negativen Leistung auch nichts mehr. Wichtig für einen positiven Abschluss ist:

  • Pünktlichkeit bei Hausaufgaben/Vorträgen
  • Mitarbeit im Unterricht
  • Lieber einige Fehler im Text, als einen perfekt geschriebenen, mithilfe von Übersetzern (wirkt nämlich genauso glaubhaft, wie das beliebte „Mein Internet funktioniert nicht“ im Distance Learning)
  • Positive Ergebnisse bei Leistungskontrollen (sollte klar sein)

Eine einzelne Sprache kann einen in den Wahnsinn treiben, nun sollte jedoch klar sein, wie ihr vorzugehen habt! Habt ihr auch mit Spanisch zu kämpfen, lasst mich wissen, was euch an diesem Fach gefällt und was ihr verabscheut.

Eine Antwort auf „Das kommt mir spanisch vor?!“

Einfach herrlich geschrieben… 🙂 Das Distance-Learning ist wirklich wenig förderlich im Fremdsprachenerwerb… Dh zur Stundenwiederholung kommt ab jetzt jener Schüler an die Reihe, der auf den Tisch schaut, danke für den Hinweis 🙂

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